Die ÖDP befürwortet ein Photovoltaikanlage auf der Mülldeponie Kaisersbach und mahnt eine bessere Vergütung für Solaranlagen an.
17.07.2010
Die Ökologisch-Demokratische Partei / Familie und Umwelt (ÖDP) im Kreis begrüßt den Beschluss des Kreistags, eine Photovoltaikanlage auf der Deponie Kaisersbach-Lichte zu erreichten. ÖDP-Kreisrat Gerhard Geiger mahnte jedoch eine verlässliche Perspektive für Investitionen in erneuerbare Energien an. So forderte er die Kommunen, den Kreis und die kommunalen Mandatsträger auf bei den Abgeordneten im Bundes- und Landtag sowie den Ministerien dies einzufordern. Durch das dauernde Hin- und Her in der Photovoltaikförderung wäre keine vernünftige Investitionsgrundlage gegeben. Auch eine errechnete Rendite von nur 1,3% findet der ÖDP-Kreisvorsitzende Karl-Heinz Bok als bedauerlich. Durch das Zusammenstreichen der Förderung durch die Bundesregierung sei eine zukünftige Investition in Photovoltaikanlagen auf Konversionsflächen beinahe nicht mehr attraktiv. Zumindest eine Rendite im Bereich von 3% sollte man erwarten können.