07.03.2014

Familien in der Bildungspolitik mehr Raum geben

Landesvorsitzender Bernd Richter

Landesvorsitzender Bernd Richter

Die ÖDP Baden-Württemberg fordert die Landesregierung und die Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft (GEW) auf, den Familien in der Bildungspolitik gegenüber anderen Gesellschaftsformen größeren Raum zu geben.

„Die Familie ist weiterhin als Lebensmodell absolut vorherrschend, auch wenn es zunehmend andere Lebensformen gibt“, so der Landesvorsitzende Bernd Richter. „Bei allem Respekt gegenüber diesen anderen Lebensformen darf nicht der Eindruck entstehen, als komme der Familie keine besondere Bedeutung mehr zu.“ Richter macht deutlich, dass die Familie nach wie vor die Keimzelle der Gesellschaft und für Kinder Ort der Geborgenheit ist, jedoch sowohl von der Bundes- als auch von der Landesregierung im Stich gelassen wird. Auf besondere Kritik stößt in der ÖDP die von der GEW für Lehrerinnen und Lehrer herausgegebene Publikation „Lesbische und schwule Lebensweisen – ein Thema für die Schule“, die als überzogen empfunden wird. Allerdings erkennt sie die Bereitschaft der GEW an, diese Publikation, insbesondere aber den in letzter Zeit stark diskutierten und teils missverstandenen Fragenkatalog, auf jeden Fall zu überarbeiten.

Kategorie: Baden-Württemberg, Bildungswesen, Familie und Kinder